Die Sichtweise einer Ex-Konsumentin auf das Thema Alkoholismus: Interview mit Bettina Singh

Die Sichtweise einer Ex-Konsumentin auf das Thema Alkoholismus: Interview mit Bettina Singh

In dieser Podcastfolge habe ich die tolle Möglichkeit genutzt, mich mit Bettina Singh zu ihrer Sichtweise auf die Krankheit Alkoholismus auszutauschen. Bettina ist keine Angehörige einer betroffenen Person, sondern sie selbst hat eine Alkoholabhängigkeit entwickelt. Dabei ist ihre Geschichte eine ganz Besondere: Ihre Mama war bereits Alkoholikerin und sie selbst hatte mit 12 Jahren ihren ersten Vollrausch. Mit Anfang 20 hat sie dann realisiert, dass ihr Alkoholkonsum problematisch ist und dennoch beschäftigte sie ihre Alkoholsucht noch über 10 weitere Jahre, bis sie mit Anfang 30 nach einem weiteren Entzug es schaffte und nun bereits seit über 3 Jahre abstinent lebt.

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In dieser Podcastfolge erzählt sie mir ihre ganz eigene Geschichte und ihre Sichtweise auf ihre Alkoholerkrankung. Sie geht darauf ein, wie es überhaupt zu dem Alkoholproblem kam, welche Gedanken sie dabei hatte und welche Rolle ihre Familie als Unterstützung eingenommen hat. 

In der Folge mit Bettina Singh erhältst du als Angehörige die spannende Möglichkeit, die Krankheit Alkoholismus aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.

Dabei gehe ich in dem Interview mit Bettina auf folgende Fragen ein:

  • Wer bist du und was machst du?
  • Wie bist du mit dem Thema Alkohol in Kontakt gekommen?
  • Was denkst du, warum der Alkohol so eine wichtige Rolle in deinem Leben eingenommen hat? Was waren die Gründe für den Konsum?
  • Was waren deine Gedanken / Gefühle während deiner "Hochphase“? Hast du dir selbst über den Alkoholkonsum „Sorgen“ gemacht und es bereut oder hat es dich eher nicht „beschäftigt“ bzw. du hast es „verdrängt“?
  • Wie hast du die Beziehung zu deinen Kindern, Ehemann und den anderen Familienmitgliedern erlebt? Wie konntest du dich auf deine Rolle einer Mama einlassen? Welchen Unterschied gibt es für dich zwischen Mama sein damals und heute? Habt ihr als Familie offen über die Alkoholkrankheit gesprochen oder wurde zu dem Thema eher geschwiegen? Welche Verhaltensweise deiner Liebsten waren für dich hilfreich und welche eher kontraproduktiv? Welche Art von Unterstützung oder Verhaltensweisen hättest du dir vielleicht eher gewünscht?
  • Wie und wann kam es dazu, dass du etwas an deinem Alkoholkonsum verändern wolltest? Was waren die ausschlaggebenden Gründe für den ersten Schritt einer Veränderung? Wie viele Anläufe / Versuche hast du benötigt, um den ersten Schritt aus deiner Alkoholsucht zu machen? Was hat dir dabei geholfen / was hat dich motiviert? Was war der ausschlaggebende Punkt für dich, es bei der letzten Therapie deiner Alkoholabhängigkeit diesmal wirklich schaffen zu wollen und es durchzuhalten? Was hat dich motiviert bzw. dir geholfen, dem Suchtdruck langfristig zu widerstehen?
  • Kam es nach der Behandlung zu einem Rückfall? Wie bist du mit eventuellen Rückfällen umgegangen bzw was wäre dein Plan, falls es dazu kommen sollte? Worin siehst du Gründe, dass du jetzt erfolgreich abstinent lebst? Auf welche Dinge/Gedanken "musst du achten", die sozusagen dein "roter Faden" sind? Wie kann man dich als dich am besten unterstützen, um einen Rückfall zu vermeiden?
  • Was möchtest du gerne anderen Angehörigen mit auf dem Weg geben, die sich aktuell um einen Menschen in ihrem Umfeld Sorgen machen?

Falls du Fragen an Bettina hast und sie gerne kontaktieren möchtest, dann kannst du das sehr gerne über ihren Instagram-Account machen. Das Profil von Bettina findest du hier: https://www.instagram.com/bettina.singh/

Falls du kein Instagram nutzt, dann kannst du auch gerne mir deine Fragen schicken und ich leite diese an Bettina weiter. Nutze hierfür gerne folgenden Link: https://www.challenge-a.com/persoenlicher-austausch/

Das Interview mit Bettina kannst du bei diesen Anbietern anhören:

Spotify abo black


Abo iTunes2 compressor


Abo Google


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Erinnerst du dich noch daran, wie es sich anfühlt Spaß zu haben? Lachen zu können und sich sorglos und frei zu fühlen? Das Alkoholproblem eines nahestehenden Menschen kann dir all diese schönen Dinge nehmen und sie durch Sorgen, Angst und Wut ersetzen. Das muss nicht sein. Erfahre wie du deine Situation verändern kannst.

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